Einblick in mein Leben in Cochabamba

Ein kleiner Einblick in mein Leben in Cochabamba, Villa Tunari.

Flussdurchfahrt Richtung Jacj Cuisi Mancha in Jacj Cuisi IMG_6044 - copia Fertig fuer den Dschungel Auf zur Virgen de Socavon in Oruro Familienbesuch in Villa Tunari Hochzeiten mit meiner Gastmama Einige km Spaziergang aufs Land rund um Cocha Urkupiña MIt der Saege in der Hand... Arbeiten in Cochabamba Eingang zu meinem zu Hause Unterwegs auf dem LandLeben in

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Bolivien 2014

Nun gibt es auch hier Neuigkeiten. Ich sitze im Büro und warte darauf, dass der Suchtrupp zurückkommt. Eine der Katzen wollte einfach nicht wieder heimwärts laufen, also mussten wir aufgrund der Dunkelheit einen Suchtrupp losschicken. Jemanden im Dschungel hier zu finden ist gar nicht so einfach. Ich sitze hier im Büro und bin die Schaltzentrale des gesamten Geschehens, rufe an und organisiere die Suche von hier aus. Mittlerweile haben sie die Freiwillge samt Katze gefunden und sind nun auf dem Weg Richtung Käfig.

Hier werde ich immer mal wieder neue Fotos hochladen. Viel Spaß beim Angucken: Fotos Bolivien 2014

Posted in Cochabamba, Inti Wara Yassi | 1 Comment

Letzte Eindrücke meiner 8 Monate in Bolivien

Hier ein paar Eindrücke meiner letzten Zeit in Bolivien:

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Die Zeit verfliegt

Die Zeit verfliegt und schon geht mein Praktikum zu Ende. Ich blicke auf fünfeinhalb spannende Monate Arbeit bei AGRECOL Andes Bolivia zurück. Eine Zeit in der ich viel gelernt, gesehen und erlebt habe. Eine Zeit, die unglaublich schnell verging, eine Zeit die voll gepackt mit Arbeit und anderen Erlebnissen war. Und auf jeden Fall eine Zeit und eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Jetzt steht noch eine Auswertung hier vor Ort, später eine Auswertung in Deutschland an, ein Praktikumsbericht für die Uni und dann ist mein Praktikumssemester auch schon vorbei.

Vielleicht lässt sich sogar noch ein Bachelorthema aus meinem Praktikum erarbeiten, jedoch hjängt dies vor allem von den Professoren in Deutschland ab.

Bald heisst es dann reisen, entspannen und gucken, was die letzten 2 Monate hier vor Ort ausser Karneval noch so mit sich bringen.

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24. Dezember

Ich wünsche euch frohe Weihnachten und besinnliche Tage mit euren Liebsten.
Ich sitze hier in meinem Zimmer, draussen sind es knappe 25grad und nur kleine Wolken sind zu sehen. Bei euch sind wahrscheinlich schön die Lichterangezündet und alles hat so richtig schöne Weihnachtsstimmung, die bei mir hier noch nicht aufkommen will. Erst in 2 Stunden wird meine Gastmutter mit den Vorbereitungen für das Essen beginnen, denn hier fängt alles viel später an, aber einen genauen Weihnachtsbericht werdet ihr erst später bekommen.

Für heute möchte ich euch einige Bilder der Weihnachtsbeleuchtung und des Weihnachtsschmucks hier schicken:

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23. Dezember

Ich hatte einen wunderbaren Geburtstag, vielen Dank für die lieben EMails, Nachrichten und auch Anrufe.

In Bolivien wird oft schon vorher gratuliert, nicht so wie bei uns in Deutschland, dass man wirklich bis Mitternacht warten muss, damit man auch ja kein Unglück beschert. Ich habe in einer Bar mit einigen Freunden reingefeiert und wurde pünktlich zu Mitternacht auch ordentlich besungen.
In meiner Gastfamilie gab es dann am 23. direkt mein Wunschessen und natürlich die Geburtstagstorte. Wie meistens war auch meine Geburtstagstorte aus drei Schichten mit viel Sahne zwischen den Schichten und als Verzierung aussen herum. Gesungen wurde auch.
Nachmittags bin ich dann mit einem Freund von mir weiter aus der Stadt heraus gefahren, wo diese ein Haus haben. Da seine Schwester auch Geburtstag hatte, wurden wir beide gefeiert. Ein zweites Essen (obligatorisch mit Suppe und Hauptgang), wo ich vom Essen in meiner Gastfamilie noch völlig überfüllt war…
Und dann wurde erst der Schwester ihr Ständchen gesungen, sie musste die Torte anbeissen, was hier feste Tradition ist und dann wird man meist leicht in die Sahneverzierung der Torte gestupst. Als ich dann an der Reihe war, habe ich den Freund von mir weiter weg geschickt, damit er mich nicht in die Torte drückt. Ich habe jedoch nicht damit gerechnet, dass sein Vater sehr sehr viel Spaß daran hat…also landete ich tief mit meinem Gesicht in der Torte, bis zu den Augenbrauen war ich mit Sahne geschmückt. EIn sehr spaßiges Ereignis.
Und dennoch war es eigenartig an meinem Geburtstag in einem Garten bei 30Grad zu sitzen, sich mit Sonnencreme einzucremen und froh zu sein, wenn sich eine Wolke vor die Sonne schob.

Definitiv ein sehr schöner Tag, wenn auch weit weg ;)

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22. Dezember

Urbaner Gemüseanbau

Am Dienstag waren wir einige Frauen besuchen, die in unserem Projekt des urbanen Gemüseanbaus teilnehmen. Auf die Bitte eine der Teilnehmerinnen haben wir dann auch noch eine ihrer Freundinnen besucht, ein eindrucksvoller “Garten”.

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21. Dezember

Das Ende der Welt? Der Anfang einer neuen Ära? Oder vielleicht nur ein Tag wie jeder andere? Aber vielleicht doch auch die Möglichkeit für uns nicht den Jahreswechsel sondern den heutigen Tag als Punkt für neue Vorsätze, Ideen und Einstellungen zu nutzen? Ich habe es mir auf jeden Fall fest vorgenommen ;)

Für mich war heute mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr und ich freue mich auf ein paar schöne freie Tage.

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20. Dezember

Reise nach Sucre

Von der Arbeit aus sind wir letzten Mittwoch gegen 19 Uhr in einem kleinen Bus Richtung Sucre aufgebrochen. Einen Erfahrungsaustausch zum Thema nachhaltige/saubere/ökologische Landwirtschaft, wollten wir machen: 22 Frauen und ein Mann aus unserem Projekt und knappe 20 Bauern aus Chuqui Chuqui einen Dorf bei Sucre, der konstitutionellen Hauptstadt Boliviens.

Los ging es mit dem BUs, dessen Sitze so gut wie nicht verstellbar waren, also saß man ganz bequem wie auf einem normalen Stuhl. Kurz nachdem wir Cochabamba verlassen hatten, fing es dazu noch an zu regnen. Die Strecke von Cochabamba nach Sucre ist bekannt für seine ungemütliche Strecke, schlechte Straße und Problemen bei Regenwetter. Eigentlich sind es nur knappe 300km, aber dafür braucht man im Schnitt 10 bis 12 Stunden. Nach kurzer Zeit ergriffi ich meine Chance und legte mich in den Gang, viel Platz war da nicht, aber es war bei weiterm gemütlicher als auf dem Sitz. Eingewickelt in meinen Schlafsack habe ich so bis in die Morgenstunden dann doch recht viel Schlaf bekommen.

Leider blieb der Bus dann 3km vor unserem Zeil stehen: Blockade. Erstmal wussten wir nicht was genau passiert war, also bin ich in meine Regenjacke eingewickelt ein Stück nach vorne gelaufen um mehr zu erfahren: Steinrutsch, Straße blockiert und der Himmel völlig grau. Da es schon 7Uhr war, haben wir kurzer Hand vom LKW vor uns 50 kleine Mangos gekauft, um unserer Gruppe ein Frühstück anbieten zu können.

Stück für Stück rückten die LKWs und Busse weiter, aber alles ging sehr langsam. An der Gefahrenstelle angekommen, sah man auch warum, die Straße war komplett blockiert und die Autos konnte nur mit viel Vorsicht und vorherigem Steine anordnen, über das Geröll fahren.

Mit drei Stunden Verspätung, Hunger und nassen Schuhen, sind wir dann vor Ort angekommen. Früstück, Gruppenvorstellung, Austausch über ökologische oder saubere Landwirtschaft  und viel Diskussion darüber, was machbar ist, was bisher noch nicht umsetzbar ist, wie und wo man verkauft, was läuft gut und was läuft gar nicht etc. Von dort aus ging es dann mit allen zu einem der Anbaufelder: Tomaten, nächstes Jahr soll was anderes geplfanzt werden. Als Zwischenmahlzeit gab es Papaya und Manga direkt vom Baum…einfach lecker!

Wieder zurück im Projekt gab es Mittagessen mit einem Tomaten-Zwiebel-Avokadosalat aus eigenem Anbau, Noch eine Diskusssionsrunde und ein Feedback.

Von dort aus 2 Stunden im Bus Richtung Sucre, der Busfahrer hat sich einen neuen Ersatzreifen gesucht, weil der erste auf der Hinfahrt seinen Dienst erbringen musste, und wir sind noch eine Stunde runter in die Stadt gefahren um uns den Hauptplatz, Markt und natürlich die Schokoladengeschäfte anzugucken. Denn die Schokolade aus Sucre ist in ganz Bolivien bekannt.

Von dort ging es dann Abends wieder mit dem Bus nach Cochabamba. Leider war auf der Rückfahrt kein Platz mehr auf dem Gang.

Insgesammt eine anstrengende Fahrt mit einem sehr spannenden Austausch vor Ort ;)

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19. Dezember

da stehe ich mit Sonnebrand bei 32Grad in der Küche und backe Schwarz-Weissgebäck und Kokosmakronen.
Wenn auch immer wieder einige Zutaten fehlen, muss mal wieder improvisiert werden. Kakaopulver hatten wir nicht, also eben Schokolade mahlen, natürlich per Hand mit einem Stein. Ungesalzene Butter ist schwer zu finden, also dann einfach Butter mit Salz und keine Prise Salz mehr. Backpapier und Oblaten konnte ich auch nicht finden, dann eben so aufs Blech, funktioniert auch ;)
Es ist schon sehr eigenartig bei solchen Temperaturen in besinnliche Adventsstimmung zu kommen, aber abends mit dem Plätzchenduft müsste das noch gehen ;)

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