Archive for November, 2008

Nov 30 2008

Entrada Universitaria

Published by Marta under Allgemein

Gestern war die Entrada Universitaria, ein riesiger Strassenumzug, bei dem alle Fakultaeten der Unis in Cochabamba getanzt haben. (So richtig verstanden habe ich es noch nicht, aber ich glaube die Taenze sind hier wie Unisport, den man teilweise wohl fuer seinen Studiengang belegen muss.)

Ich selbst habe auch getanzt. Wir sind um vier gestartet und haben bis halb zehn Abends auf den Strassen von Cochabamba getanzt. Ein sehr spannende Erfahrung und auch schmerzhafte Erfahrung, denn meine Fuesse tun mir, dank meiner durchgetanzten Schuhe, immer noch weh.

Fotos kommen spaeter, da sie nicht auf meiner Kamera sind ;)

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Nov 27 2008

Neue Bilder

Published by Marta under Allgemein

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute und vor einer Woche neue Bilder hochgeladen. Nur damit ihr Bescheid wisst, falls ihr sie euch angucken wollt ;)

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Nov 27 2008

Weihnachtsvorbereitungen

Published by Marta under Cochabamba

Hier wird schon alles “schoen” weihnachtlich dekoriert. Die grossen Plaetze werden abends bunt beleuchtet mit bunten Sternen, Lichterketten in allen erdenklichen Farben.

Das Internetcafe, in dem ich gerade sitze, ist auch schon so richtig in Weihnachtsfarben getaucht. An der Decke haengen Plastiktannenzweige mit Schneespray besprueht und mit roten Weihnachtskugeln verziert. Rechts neben mir steht ein Weihnachtsbaum (aus Plastik natuerlich), der mit Lichtern, Kugeln und Geschenkband ueberladen ist und unten von nett eingepackten Geschenken flankiert wird.

Und dabei haben wir noch nicht mal den ersten Dezember. Anscheinend macht die Weihnachtseile auch bei 30Grad keinen Halt.

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Nov 19 2008

Quote

Published by Marta under Allgemein

«What we do is a drop in the ocean but if we weren’t doing it, it would be missing» Mother Teresa

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Nov 14 2008

Zelten auf “Bolivianisch”

Published by Marta under Urlaub Bolivien

Am vorletzten Wochenende war ich in Chapare zelten. Chapare liegt im tropischen Gebiet Boliviens auf dem Weg zwischen Cochabamba und Santa Cruz.

 

Wir haben uns am Samstag Nachmittag mit zwei Autos auf den Weg gemacht. Eigentlich ein sehr schöner Weg, denn man sieht wie sich die Natur Stück für Stück ändert. Jeder Höhenmeter den man nach unten fährt, lässt die Natur grünen und teilweise erst richtig zum Vorschein kommen. Das Problem bei dieser Strasse, einer der Hauptverkehrsstrassen in Bolivien, ist, dass man er einen hohen Pass von knappen 3500m überqueren muss, bevor man recht schnell sich dem Meeresspiegelniveau nähert. Da sich dort die kalte feuchte Luft oft in Nebel verwandelt, ist diese Strecke nicht unbedingt ungfährlich.

Da wir Abends gefahren sind, wurde der Nebel sehr heftig und da unser Auto natürlich auch keine Nebelleuchten oder besondern gute Scheinwerfer hatte, mussten wir uns von den hinteren Sitzen aus den Fenstern lehnen um dem Fahrer zu sagen, ob er weiter links oder weiter rechts fahren soll, um auf der Strasse zu bleiben, denn er konnte nichts mehr erkennen bei dem dichten Nebel. Ein wahres Abenteuer.

Wenn man in Bolivien zelten geht, sorgt sich keiner um Isomatten, wenn überhaupt haben sie einen Schlafsack dabei, dass muss reichen. Also haben wir in unseren Zelten auf dem schönen tropischen Boden geschlafen. Aber um ehrlich zu sein, ist der harte Boden das kleinere Hinderniss beim einschlafen, man quält sich mit der tropischen Luft und den Temperaturen die auch in der Nacht nicht unter 20Grad sinken.

Wir waren dort in einem Fluss baden, ja eigentlich eine Sache, die man im Ausland nicht tun sollte… Zu erst wurden circa 10 Steine hintereinander in den Fluss geworfen, um zu testen, dass auch ja keine Schlangen oder andere gefährliche Tiere im Wasser sind. Nachdem sich die Bolivianer sicher waren, dass das Wasser „bebadbar“ ist, sind wir reingegangen. Ja und wie das nun so ist, wenn man mit erwachsenen Menschen unterwegs ist, wurde erstmal eine riesen Schlammschlacht angefangen. Sehr lustig, und dann mussten unbedingt Bilder gemacht werden von allen, wie alle im Wasser sind und schreien, sehr amüsant. Aber nach Bild Nummer 5 hatte ich dann nun auch keine Lust mehr immer aus dem Fluss rauszuklettern, den Selbstauslöser einzuschalten und wieder reinzuspringen.

Die zweite Nacht war sehr lehrreich und spannend. Ich habe meine ersten tropischen Regen erlebt. Also wenn es in Berlin mal heftig regnet und man innerhalb einer Minute klitschnass wird, dann ist das absolut nichts im Vergleich zu einem Tropenregen. Ich hatte echt, dass unser Zelt zusammenbricht. Aber wir hatten Glück, denn ich habe in einem Zelt deutscher Qualität geschlafen und es waren nur 3 Zelte der insgesamt 6 Zelte im Stande das Regenwasser abzuhalten. Wir haben dann bei strömendem Regen noch Plastikplanen zum Schutz über die Zelte gelegt. Die anderen haben sich für den Rest der Nacht in die 2 Autos bzw mit Zelt unter einem Unterstand gerettet.

 

Ja, also ich muss sagen, eine spannende Erfahrung, aber ich bevorzuge doch glaube ich das heisse aber trockene Wetter in Cochabamba.

 

 

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