Archive for the 'Adventskalender' Category

Dez 24 2009

24. Dezember

Published by Marta under Adventskalender, Allgemein

Heute kommt der letzte Adventskalender – Eintrag.

Ich hoffe ihr hattet viel Spass beim Lesen und Gucken.

Weihnachten in Bolivien

Das Weihnachtsfest war für mich in Bolivien doch anders, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. In meinem Projekt haben wir am 23.12. Weihnachten gefeiert, also durfte ich zu meinem Geburtstag die Kinder beschenken, ein schönes Erlebnis.

Jedes Kind wurde aufgerufen und hat von einem der Mitarbeiter sein Geschenk erhalten. Die Kinder haben über das ganze Gesicht gestrahlt, dieser Ausdruck hat mehr gesagt als alle Worte… Es war einfach unvergesslich so glückliche Kinderaugen zu sehen. Diese Kinderaugen haben so geleuchtet und dabei hatten sie “nur” eine Decke, ein T-Shirt und einen Früchtekuchen geschenkt bekommen. Was würden deutsche Kinder für Augen machen, wenn sie solch ein Geschenk erhalten würden. Es war für mich das schönste Geschenk an meinem Geburtstag.

Ich wünsche euch ein besinnliches Weihnachtsfest.

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Dez 23 2009

23. Dezember

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Da ich heute an meinem Geburtstag nicht so viel schreiben wollte, gibt es mal wieder Fotos, ein paar Fotos um sich auf Weihnachten einstimmen zu können:

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Dez 20 2009

20. Dezember

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Ja, jeder von euch wird in Deutschland schon mal mit einem öffentlichen Bus gefahren sein. Aber wie ihr sicher wisst, ist Busfahren auch ne Sache, die in jedem Land anders abäeuft…

In Cochabamba kann man jeden Bus an jeder Strasse anhalten, in dem man seine Hand ausstreckt. Die Busse halten dann meist auch an oder zumindest verlangsamen sie ihr Tempo, so dass man gerade reinspringen kann, es sei denn es ist kein Platz. Dann fahren diese Busse gwöhnlicherweise einfach an einem vorbei. Aber sollte dies auftreten, sieht man es normalerweise schon von weitem, wenn dann hängen mindestens 2 Personen schon halb aus der Tür oder aus der Öffnung, wo früher einmal eine Tür vorhanden war. Wenn man denn dann eingestiegen ist und seine knappen 15cent Beförderungsentgelt bezahlt hat, kann der Spass losgehen losgehen: Manchmal hat man das Glück, dass man in einen Bus eingestiegen ist, in dem man ordentlich sitzen kann, sprich, die Sitze fallen nicht auseinander und man hat gerade so genügend Platz für seine Beine, aber oft ist das leider nicht so. (Ja, auch wenn ich eher zu den kleineren Menschen gehöre, hatte ich in Cochabamba oft Probleme bequem meine Beine zu platzieren.) Dann haben die meisten Busse Fenster die nicht richtig schliessen, eigentlich ja kein Problem, wenn es draussen warm ist, aber wenn es regnet, ist somit das Sitzplatzangebot oft auf die Haelfte reduziert, denn auf einem nassen Sitz möchte man ja nicht sitzen.

Oft sieht man hier die Busfahrer, die sich gegenseitig versuchen zu überholen. Es ist wohl ein Spass für sie ihren Bus auf Hochtouren zu bringen, um den Kollegen im “Rennen” zu schlagen. Tja, an sich kann das auch für die Mitfahrer ganz lustig sein, aber es wird einem recht schnell mulmig zumute, wenn der Auspuff und andere Teile des Busses anfangen zu knallen, so das man denkt, dass gleich der Bus mitsamt seinen Insassen in die Luft fliegt.

Was die Busse hier so einzigartig macht, ist die schöne und einzigartige Gestaltung von innen. Die Busse sind hier nicht wie in Deutschland von einem Unternehmen gestellt, sondern jeder fährt seinen eigenen Bus und muss sich selbst um sein Fahrzeug kümmern. Zwar sind die Bussefahrer ein und der selben Linie meist organisiert in einer Art Verein, aber trotzdem ist jeder selbst verantwortlich für sein Eigentum. Ich glaube es gibt keine Bus, der nicht irgendwie von innen geschmückt ist; entweder kann man waehrend der Busfahrt schöne Poster betrachte, oder auch eine Mischung aus Teddiebären, die an der Frontscheibe baumeln, umrandet von Lichterketten und daneben Jesusbilder und Popgruppenposter Seite an Seite.

Jedes mal wieder ein kleines Abenteuer in einen Bus einzusteigen.

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Dez 19 2009

Erinnerung an den Fotovortrag

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Erinnerung an den Fotovortrag heute

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Dez 16 2009

16. Dezember

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Plätzchen backen bei 30°C

Genau vor einem Jahr haben wir mit den Kindern aus meinem Projekt Weihnachtsplätzchen gebacken.

Erst hiess es den Teig zubereiten, abwiegen ohne Waage. Wie bitte soll man wissen wieviel 250g Mehl sind??? Wir hatten nur eine normale Köperwaage, die leider sehr ungenau war. Aber wir haben es im Endeffekt geschafft einen halbwegs normalen Plaetzchenteig zu zaubern. Johanna und ich haben den Teig auf kleinen Tischen ausgerollt und dann durften die Kinder in kleinen Gruppen ausstechen. Die Augen haben gestrahlt – es war so ein tolles Erlebnis für sie. Gleichzeitig kamen immernoch die Mütter aus dem Resozialisierungsprojekt in die Küche und wollten auch zugucken und mitmachen beim Backen. Sie konnten sich gar nicht vorstellen, dass das Backen von Weihnachtsplaetzchen so einfach sein wuerde.

Ich war dann verantwortlich dafür, die Plätzchen in den grossen Gasofen zu schieben, während Johanna weiter beim Ausstechen aufpasste. Es ist gar nicht so einfach die richtige Temperatur zu finden, wenn es keine Zahlen am Rädchen gibt und das Thermometer schon lange kaputt ist.

Ja und als die ersten Plätzchen duftend aus dem Ofen kamen, wollten natürlich alle mal probieren. EIgentlich waren die Plätzchen als Weihnachtsgeschenke für die Kinder gedacht, aber jeder durfte vorher schonmal kosten, ob sie denn auch wirklich schmecken.

Für mich war es das erste mal, Plätzchen bei einer Aussentemperatur von knappen 30ºC gebacken habe. Und ich muss ehrlich sagen, ich bevorzuge kalte Temperaturen, kurze Tage und eventuell auch Schnee zum Plätzchen backen. Aber es war auch interessant und hat mich ein wenig mehr weihnachtlich gestimmt.

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Dez 13 2009

13. Dezember

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Ein schönes Theaterprojekt in La Paz

Der Ursprung des Theaterzentrums COMPA geht auf die Theatergruppe El Trono zurück. Sie wurde 1989 von Straßenkindern in der öden Millionenstadt El Alto gegründet, hoch über der Hauptstadt La Paz. Heute gibt es Ableger von COMPA in anderen Städten Boliviens (z.B. in Cochabamba, wo Freiwillige, die auch in meinem Projekt mitgearbeitet haben, engagiert waren) sowie in Chicago.

Die Straßenkinder von damals leiten heute das Theaterzentrum COMPA. Ihre Stücke handeln vom alltäglichen Leben in Bolivien oder von Mythen und Legenden oder erzählen von den Auswirkungen eines in ihren Augen ungerechten Welthandels. Sie wollen die Macht der Phantasie des Theaters für den politischen Wandel zu nutzen.

Hier ein Radiobericht zu dem Projekt.

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Dez 12 2009

12. Dezember

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Kindergarten-Alltag

Ich habe jeden Nachmittag im Kindergarten “Fenix” (Phönix auf deutsch)  gearbeitet. Der Name des Projektes soll an den Vogel  erinnern, der aus der Asche aufsteigt, als  Symbol für das Überschreiten von Beschränkungen, Problemen und Schwierigkeiten und die Kraft des Neuanfangs. Die Kinder der auf der Straße lebenden Paare sollen in “Phönix” die Möglichkeit auf eine bessere, würdevolle Zukunft erhalten.

In der Arbeit mit den auf der Straße lebenden Paare, die oft 2 bis 5 Kinder haben, hat sich die Notwendigkeit ergeben, für diese Kinder einen Kindergarten zu eröffnen, während ihre Eltern in den Aktivitäten des Strassenprojektes  “Coyera” teilnehmen.

“Phönix” bietet ein integrales Angebot an: hier haben die Kinder die Möglichkeit zu Spielen und dürfen “Kind sein”. Der Schwerpunkt liegt auf der Früherziehung und Prävention, ohne ihre tägliche Lebenssituation aus den Augen zu lassen. Die Eltern werden, in Koordination mit “Coyera”, in die Arbeit eingebunden. In dem Fall, dass die Eltern ihre Verantwortung für ihr Kind nicht übernehmen, wird der Kontakt zu Heimen oder dem Kinderschutzbund gesucht.

Die Arbeit in Phönix hat mir sehr viel Spass gemacht. Manchmal konnte man aber ganz schön verrückt werden bei den Kindern, so lieb sie manchmal sind, so anstrengend war es manchmal. Doch zum Glück war ich selten allein. Normalerweise habe ich mit einer bolivianischen Mitarbeiterin und mit Johanna zusammen gearbeitet. Die Arbeit mit den Beiden hat immer viel Spass gemacht, man konnte sich gut austauschen, aufteilen und hatte trotzdem viele Möglichkeiten sich gegenseitig auszutauschen und um Rat zu fragen.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag im Kindergarten “Fenix” fühlten wir uns manchmal so:

Johanna und ich am Verzweifeln!

Danke für die vielen tollen gemeinsamen Arbeitstage…

Elisabeth

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Hier sind noch weitere Bilder

Abwaschen

Auf der Strasse

Im Sonnenschein

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Dez 11 2009

11. Dezember

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Bolivianisch Kniffeln

Fünf Würfel und ein Spielblock. Das ist Kniffel. Auch in Bolivien.

Aber die Regeln, die ich in Bolivien kennengelernt habe, unterscheiden

sich von denjenigen, nach denen ich in Deutschland immer gespielt habe ;-)

Nächtelang habe ich mit bolivianischen Freunden und deutschen Freiwilligen

privat zuhause oder in einer der vielen Kneipen in der Straße España gespielt,

wo man sich Gesellschaftsspiele, Würfel, Karten und Co. mit den Getränken an

den Tisch bestellen kann.

Zu Weihnachten kam bei meiner Familie ein Päckchen mit einem bolivianischem Lederkniffelbecher und Würfeln an, doch leider hatte ich nicht daran gedacht, die bolivianischem Spielregeln nochmal genau zu erklären. Dies musste ich dann im Sommer nachholen. Hier nun für alle, die es gerne mal ausprobieren möchten.

Hier ein Spielblatt zum Ausdrucken mit Regeln

Und ein Spielblatt zum mehrfachen Spielen.

Die Spielanleitung stammt grösstenteils von einer Freundin, die auch in Cochabamba ihren Freiwilligendienst gemacht hat.

Viel Spaß!


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Dez 10 2009

10. Dezember

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Aktion Rote Hand

Deine rote Hand macht den Protest sichtbar – weltweit!

Farbenfroher Protest: Die Forderungen von Jugendlichen und Erwachsenen gehen an die UN-Politiker.
Foto: Aktion Weißes Friedenband

Seit 12. Februar 2002 ist gemäß einem Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention der Missbrauch von Kindern als Soldaten verboten. Leider hat sich die Zahl der Kindersoldaten seither kaum verändert. Immer noch werden etwa 250.000 Kinder in den Kriegen der Erwachsenen ausgenutzt.

Um dagegen zu protestieren, wurden allein zwischen Red Hand Day 2008 und Red Hand Day 2009 weltweit in mehr als 30 Ländern über 300.000 Abdrücke von roten Händen gesammelt. Und die Aktion geht weiter. Wir rufen Erwachsene und insbesondere Kinder und Jugendliche auf, die Abdrücke von roten Hände zu sammeln: zum Beispiel in Schulen, auf Stadtfesten, in der Fußgängerzone. Die gesammelten Hände übergebt Ihr dann oder schickt sie per Post an die Bürgermeister, Bundestags-, Landtags- und Europa-Abgeordnete Eures Wahlkreises mit der Bitte, sich für die Forderungen einzusetzen und politische Initiativen dazu in die Wege zu leiten. Wichtig ist, dass die Abgeordneten Euch möglichst bald über ihre Aktivitäten informieren.

Mehr Informationen und eine Anleitung zu der Aktion gibt es unter: www.aktion-rote-hand.de

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Dez 09 2009

9. Dezember

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Weihnachtsgeschenke

Falls jemand noch von euch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist. Das Projekt “Tasmero To Sache” (Webereien der Sonne), ist ein Projekt der Fundacion “Estrellas en la Calle”, der Institution in Cochabamba, in der ich während meines Jahres gearbeitet habe.

Das Projekt “Tasmeru To Sache” wurde im Juli 2007 gegründet, mit dem Ziel die Verselbststädnigung einer Gruppe von Müttern von Familien aus armen Verhältnissen zu fördern und gleichzeitig würdige und beständige Arbeit zu bieten, die es ihnen ermöglicht, ihre Lebensverhältniss zu verbessern.

Der Name “Tasmaru To Sache” bedeutet in trinitanischer Sprache “Webereien der Sonne”. Dieser Name spiegel die Hoffnung und gleichzeitig die Kraft wieder, die das Projekt gibt, welches ohne Zweifel einen neuen Abschnitt im Leben jeder Einzelnen der Personen bedeutet.

Das Projekt speizialisiert sich auf die Herstellung verschiedener kunsthandwerklicher Webereien, deren Verkauf zur Rentabilität des Projektes beiträgt.

Tasmeru To Sache

Auf Grund rechtlicher Grundlagen, kann ich diese Flyer nicht direkt in s Netz stellen, wenn aber jemand Interesse daran hat, meldet euch doch bitte bei mir.

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